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GHS Verordnung - einfach und verständlich

Was ist GHS?
Deadlines und doppelte Kennzeichnung
Was ändert sich durch die GHS-Verordnung?
Einstufung und Aufbau des GHS
Weitere Neuerungen
GHS Etiketten und Gefahrensymbole
GHS-Etiketten Material
Lösungen zur GHS Etikettierung

 

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Was ist GHS?

Das Globally Harmonized System (Leitfaden Seite 6-8) dient der Vereinheitlichung von Gefahrenstoffetikettierung von Stoffen wie auch Gemischen, ist also ein globales System, um Chemikalien aller Art zu klassifizieren, identifizieren und zu deklarieren. Ziel ist eine europaweite bzw. weltweite Harmonisierung der Einstufungs- und Kennzeichnungssysteme. Zudem soll branchen- und länderübergreifend ein universales Etikettierungssystem implementiert werden, um erkannte Risiken angemessen und sprachenunabhängig kommunizieren zu können. Die standardisierten Gefahrenpiktogramme erlauben eine sofortige Einstufung der vorliegenden Gefahr. Die Europäische Union hat das GHS mit der Verordnung (EG) Nr. 1272/2008 6 umgesetzt. Diese Verordnung, auch CLP-Verordnung (Classification, Labelling and Packaging) genannt, stellt das neue europäische Einstufungs- und Kennzeichnungssystem anhand von harmonisierten Gefahrenstoffetiketten und Sicherheitsdatenblättern dar.

Leitfaden zur Anwendung der neuen Verordnung (pdf)

 

Deadlines und doppelte Kennzeichnung

Stoffe und Gemische sind nach Ablauf der Fristen (01.12.2010 und 01.06.2015) nach den Vorgaben der CLP-Verordnung einzustufen und zu kennzeichnen. Selbige können freiwillig vor Ablauf der Kennzeichnungsfrist entweder nach alten oder neuen Kennzeichnungen markiert werden, jedoch niemals doppelt! Für sich im Umlauf befindende Stoffe und Gemische, die noch nach alten Kennzeichnungssystem eingestuft und deklariert wurden, gilt eine zweijährige Abverkaufsfrist  (T+ max. 2 Jahre)

 

GHS Etikettierung Übergangsphase

 

 
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Was ändert sich durch die GHS-Verordnung?

  • Harmonisierung durch die neuen Gefahrenpiktogramme, welche die alten Symbole bis zum 01.06.2015 ablösen
  • Einstufung der Gemische und Stoffe in 28 Gefahrenklassen, welche der CLP-Verordnung zu entnehmen sind (Gefahrenklassen auf Seite 11 und 12 des Leitfadens)
  • Für jede Gefahrenklasse werden auf den Piktogrammen die Einstufungskriterien als Text und als Abbildung dargestellt
  • Durch den Inhalt und den Aufbau des GHS soll die eigenverantwortliche Einstufung ermöglicht werden
  • Nach dem Baukastenprinzip sind bei der Implementierung die einzelnen Baukasten aus den Tabellen der CLP-Verordnung auszuwählen
  • Die alten R- und S-Sätze werden durch standardisierte H- und P-Sätze ersetzt
 

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Einstufung und Aufbau des GHS

  1. Einstufung: Es wird grundsätzlich zwischen Gesundheitsgefahren, Umweltgefahren und physikalischen Gefahren unterschieden. Die Kriterien zur Kennzeichnung und Einstufung von Stoffen und Stoffgemischen sind der GHS-Verordnung zu entnehmen. Zur Visualisierung gibt die GHS-Verordnung standardisierte Piktogramme vor.
  2. Weitere Konkretisierung durch Gefahrenklassen: Durch die Einteilung in Gefahrenklassen werden die Eigenschaften der Stoffe oder Gemische weiter aufgearbeitet.
  3. Kennzeichnung: Nach GHS-Standard wird das Etikett mit folgenden Hinweisen deklariert, um auf den Schweregrad und die Art der Gefährdung hinzuweisen:
    1. Produktidentifikatoren
    2. Signalwort
    3. Gefahrenpiktogramm
    4. Gefahrenhinweise (H-Sätze - Hazard-Statements)
    5. Sicherheitshinweise (P-Sätze - Precautionary Statements)
    6. Name, Anschrift und Telefonnummer des Lieferanten
    7. Nennmenge
    8. Ergänzende Informationen (falls vorhanden)

 

GHS Etiketten Aufbau

 

 


Visualisierung:
Die nach GHS-Standard erteilten Gefahrenklassen werden durch rot-weiße Gefahrenpiktogramme deklariert. Im Folgenden die Gefahrenpiktogramme nach GHS-Standard, welche teilweise aus der alten Verordnung übernommen wurden, jedoch auch neue Piktogramme (Gasflasche, Ausrufezeichen und Gesundheitsgefahr) aufweisen.

Mehr Infos zu den GHS Piktogrammen

 GHS Piktogramme

Weitere Neuerungen:

  1. Signalwörter geben Auskunft über die relative Gefahr des Stoffes oder Gemisches. Dabei gibt es zwei Signalwörter: ACHTUNG für weniger schwerwiegende Gefahren und GEFAHR für schwerwiegende Gefahrenkategorien. Wenn im Sonderfall das Gemisch in mehrere Gefahrenklassen oder Differenzierungen eingestuft ist, muss der höhere Indikator, also GEFAHR als Signalwort angegeben werden.
  2. Neu sind zudem die Gefahren- und Sicherheitshinweise:

 

Gefahrenhinweise sind als Hazard-Statements (H-Sätze) auf dem Etikett zu deklarieren. Hierbei handelt es sich um standardisierte Textbausteine, welche die Art und den Schweregrad der Gefahr beschreiben. Sie orientieren sich an den ehemaligen R-Sätzen nach Stoff- und Zubereitungslinie.

GHS Etikettierung

Sicherheitshinweise sind als Precautionary Statements (P-Sätze)anzugeben. Sie beschreiben ebenfalls als standardisierte Textbausteine die empfohlenen Maßnahmen zur Begrenzung oder Vermeidung schädlicher Wirkung aufgrund der Exposition gegenüber einem Stoff oder Gemisch bei seiner Verwendung. Die P-Sätze sind mit den ehemaligen S-Sätzen vergleichbar.

GHS Etikettierung

 
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GHS Etiketten und Gefahrensymbole:

Die Mindestgröße der Etiketten wird anhand des Fassungsvermögens des Behälters oder der Verpackung in Litern berechnet.

GHS Etikettierung

 

GHS-Etiketten Material:

Generell können die Etiketten aus selbstklebender Folie oder Papier bestehen, jedoch sind Folienetiketten wesentlich besser für Kunststoffflaschen und verformbare Behälter geeignet, da sie UV-, öl-, wasser- und laugenbeständig sind. Güter, welche auf dem Seeweg befördert werden, müssen besondere Anforderungen nach Norm BS 5609 erfüllen.

GHS Etiketten im Online Shop

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Rechtlicher Hinweis

Der Inhalt des vorliegenden Dokuments ist weder vollständig noch rechtsverbindlich, sondern in leicht fassbarer Form dargestellt, um einen Überblick über die Verpflichtungen gemäß CLP zu ermöglichen. Wir empfehlen, für den Zweck der Einstufung und Kennzeichnung nach den CLP-Kriterien die Gesamtleitlinien zur CLP-Verordnung heranzuziehen. Als rechtlich verbindlich gilt ausschließlich der Wortlaut der CLP-Verordnung.
 
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